Naturheilkunde

Die Naturheilkunde betrachtet den kranken Menschen in seiner ganzen Persönlichkeit und entwickelt auf dem Boden dieser Sichtweise ein ganzheitliches Behandlungskonzept für die Zusammenwirkung von Körper, Seele und Geist.

 

Ein wesentliches Prinzip naturheilkundlicher Therapien besteht darin, die Natur des Menschen günstig zu beeinflussen. Dies kann geschehen, indem Reize gesetzt werden, die selbstregulierende Prozesse des menschlichen Organismus auslösen. Somit wird der kranke Organismus zur Mitarbeit aktiviert. Nachfolgend finden Sie eine Auswahl an "naturheilkundlichen Verfahren", welche in unserer Praxis angewendet werden.

 

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Bachblüten- und Phytotherapie

Bachblütentherapie

Bachblüten eignen sich zur Behandlung akuter psychischer Ausnahmezustände sowie zur positiven Beeinflussung typbedingter, negativer Charakterzüge. Die Blütenessenzen wirken auf das Energiesystem des Menschen ein und korrigieren sanft, wenn die Lebensenergie durch einseitige Verhaltensweisen blockiert ist. Häufig bessern sich auch körperliche Krankheiten.

 

Der englische Arzt Edward Bach unterschied sieben verschiedene negative Seelenzustände als Grundkrankheiten des Menschen: Angst, Unsicherheit, ungenügendes Interesse an der Gegenwartssituation, Einsamkeit, Überempfindlichkeit gegen Einflüsse und Ideen, Mutlosigkeit und Verzweiflung sowie übergrosse Sorge um andere. Oft werden nur eine, manchmal zwischen vier bis max. acht Bachblüten verordnet, die der seelischen Situation des Patienten am besten entsprechen. Im Laufe der Behandlung kann sich das Spektrum der benötigten Blüten ändern. Wir haben die richtigen Blüten für Sie parat!

Phytotherapie

Pflanzen sind unsere Lebensgrundlage. Deshalb sind auch Heilpflanzen die Grundlage des Heilens. Nicht alle Krankheiten können zwar mit Heilpflanzen allein behandelt werden, als Basis oder Abrundung jedoch sind sie Teil jeder ganzheitlichen Therapie. Denn nur ein pflanzliches Heilmittel vermag den Menschen gleichzeitig auf den drei Ebenen von Körper, Regulation und Psyche zu erfassen.

 

Immer mehr Menschen haben den Wunsch, Eigenverantwortung für ihre Gesundheit zu übernehmen und informieren sich über den Gebrauch von Heilpflanzen. Viele wissen, dass Johanniskraut Licht ins Gemüt bringt, Ginkgo das Gedächtnis verbessert, Weissdorn das Herz stärkt, Sonnenhut die Abwehr stärkt, Mariendistel die Leber anregt oder Rosskastanie die Venendurchblutung fördert.

 

Um eine Heilpflanze anzuwenden, muss sie allerdings zuerst in eine geeignete Form gebracht werden. Niemand würde bei Bauchweh einfach so eine Kamillenblüte essen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten der Zubereitung. Wir beraten Sie gerne bei der Wahl eines für Sie geeigneten pflanzlichen Heilmittels wie Tees, Urtinkturen, Spagyrischen Essenzen, Homöopathischen Globuli etc.

 

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Ausleitende Verfahren

Reflexzonentherapie

Reflexzonentherapie bewirkt durch spezifische Reize auf der Haut eine Umstimmung des Stoffwechsels. Durch die Behandlung von Reflexzonen können funktionelle Störungen und Erkrankungen unterschiedlicher Organsysteme positiv beeinflusst werden. Umgekehrt dient die Therapie auch zu diagnostischen Zwecken, denn einerseits kann ein dauernder Reiz (Narbe, Piercing, Ohrringe, Tatoo usw.) ein zugeordnetes Organ negativ beeinflussen, wie auch umgekehrt ein erkranktes Organ die Reflexzonen der Haut schmerzhaft verändern kann. Grund dafür sind Nervenfasern, die alle inneren Organe mit bestimmten Zonen auf der Haut verbinden und Reize in beide Richtungen weiterleiten können. Bekannte Reflexzonen sind die Headzonen, Fussreflexzonen, Ohr-und Schädelreflexzonen, Handreflexzonen.

Schröpfen

Schröpfen ist eine uralte, sanfte Reiztherapie. Bei dieser Methode werden mehrere glockenförmige Kuppeln, in denen ein Vakuum erzeugt wird, auf er Haut aufgesetzt. Zu den heilsamen Wirkungen zählen die Blutreinigung, Verbesserung der Zirkulation, lokale Schmerzbeseitigung und Entspannung der Muskulatur - aber auch bei allerlei Wehwehchen wie Stirnhöhlenkatarrh, Husten, Bronchitis, Erkrankungen der Verdauungsapparates, Rückenschmerzen, niederem Blutdruck und chronischer Müdigkeit.

Fuss-/Handreflexzonenmassage

Die Reflexzonenmassage am Fuss und an der Hand basiert auf dem Prinzip, dass es Zonen oder Punkte an Füssen und Händen gibt, die jedem Organ, jeder Drüse und Struktur des Körpers entsprechen. Indem wir diese Reflexzonen mit unseren Händen bearbeiten, lösen wir Spannungen überall im Körper. Indem wir die Spannung verringern, verbessern wir auch die Blutversorgung sowohl lokal als auch beim entsprechenden Körperabschnitt. Da heute viele Krankheiten Folgen von Stress sind, kann die Reflexzonenmassage für ein breites Spektrum von Befindlichkeitsstörungen und gesundheitlichen Problemen von grossem Nutzen sein.

Ohr-/Schädelzonenmassage

Die Ohrreflexzonenmassage ist ein Heilverfahren, bei dem drucksensible Punkte der Ohrmuschel durch mechanische Reizung zur Behandlung verschiedener funktioneller gesundheitlicher Störungen verwendet werden können. Eine grosse Domäne der Ohrreflexzonenmassage ist vor allem die Behandlung von Schmerzen.

 

Die Schädelreflexzonenmassage eignet sich für eine Vielfalt von akuten sowie chronischen Beschwerden, die druckschmerzhaften Zonen im Stirnbereich signalisieren dabei akute Krankheitsbilder, die Zonen im Hinterkopfbereich gehören zu den chronischen Beschwerden. Die Behandlung der Schädelzonen erfolgt im allgemeinen zu Beginn einer Behandlung und wird mit einer anderen geeigneten Therapieform (Fussreflexzonenmassage, Manuelle Lymphdrainage etc. ) kombiniert.

Baunscheidtieren

Das Baunscheidtieren gehört zu den ausleitenden Verfahren und ist eine Hautreiztherapie, bei der durch Sticheln und anschliessendes Einreiben mit einem speziellen Öl ein künstlicher Hautausschlag erzeugt wird. Toxine werden über die Haut abgeleitet, der Lymphfluss wird aktiviert und durch die Mehrdurchblutung ergibt sich lokal eine erhöhte Stoffwechselaktivität, wodurch es schnell zu einer Schmerzlinderung und Entspannung kommt.

Z.Bsp. bei Ischialgie, Schulter-Arm-Syndrom, Gicht, Arthrosen, Fibromyalgie sowie zur Narbenentstörung.

 

Umgekehrt hat das Verfahren auch eine druchblutungsfördernde Wirkung auf innere Organe, die mit den behandelten Hautsegmenten reflektorisch verbunden sind.

Z.Bsp. bei Bronchitis, chron. Husten, Leber-Gallestörungen

Gemmo (Knospen) Therapie

Eine Knospe ist ein embryonaler Zustand aus dem sich Blüten und Blätter entwickeln und in der alle Potenziale der Pflanze gebündelt und kraftvoll vorhanden sind. Knospen enthalten Inhaltsstoffe, die in keinen anderen Teilen der Pflanze zu finden sind. Die Mazerate, die als Spray angeboten werden, wirken gemäss naturheilkundlicher Erfahrung reinigend, ausleitend und regulierend und sind eine grosse Unterstützung bei der Wiederherstellung des Säftegleichgewichtes im Körper. Bei vielen Funktionsstörungen bewirken die Gemmomazerate eine Harmonisierung und regulieren damit eine Vielzahl von Beschwerden.

 

Sie können untereinander kombiniert werden oder als Wirkungsverstärker anderer Arzneimittel (z.Bsp. Spagyrische Essenzen) eingenommen werden.

 

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Narben- und Bauchnabelentstörung

Narben können in vielen Fällen den Energiefluss unterbrechen oder gar nachhaltig verzögern. Manche Narben zeigen sich als Wetterprophet, manches Narbengewebe hat eine andere Hautfärbung, einige Narben sind wulstig und eingezogen, manchmal entwickelt sich ein anderes Hautgefühl auf und um die Narbe. Das durchtrennte Muskelgewebe wird bei dieser sogenannten Defektheilung durch trockenes, zähes und nicht leitendes Narbengewebe ersetzt. Die Lebensenergie wird nicht mehr durchgelassen. Narben sind oft jahrzehntelang stumm und können irgendwann plötzlich zum Störfeld werden. Jede Stelle des Körpers kann durch eine Narbe negativ beeinflusst werden. Jede chronische Krankheit oder Schmerzen können durch Narben oder ihr Störfeld hervorgerufen oder unterhalten werden.

 

Es gibt verschiedene Techniken zur Narbenentstörung (Polarisationstechnik, Schröpfen, elektrisch leitfähige Narbencreme, Fussreflexzonenmassage für innere und äussere Narben, Narbenentstörung mit Bachblüten). Die Behandlung und Entstörung von Narben, wenn sie mit Geduld und Präzision ausgeübt wird, kann eine schmale Hintertüre, manchmal gar ein grosses, komfortables Tor bei den Behandlungen chronischer Störungen auftun.

 

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Blutegeltherapie

Die Blutegeltherapie ist ein altehrwürdiges, erfolgreiches und vielgepriesenes Heilmittel, auf das sich die Naturheilkunde heute in ausgewählten Krankheitsfällen neu besinnt. Das Geheimnis des Erfolges der Behandlung mit Blutegeln liegt im Speichelsekret der Tiere. Es enthält zahlreiche Substanzen mit heilsamer Wirkung. Die gerinnungshemmende Wirkung kann zu verbesserten Fliesseigenschaften des Blutes führen und einer Blutverklumpung (Thrombose) vorbeugen. Durch den Blutentzug und die Lymphflussaktivierung werden die Gewebeverhältnisse tiefgreifend umgestimmt und Gift-und Schlackenstoffe ausgeschieden.

 

Das aktive Saugen des Blutegels und die Nachblutung führen zu einer deutlichen Entlastung und Entstauung im behandelten Areal sowie zum Abzug von Entzündungskomponenten. Die auflösende Wirkung des Speichels führt ausserdem dazu, dass „Verklebungen“, Hämatome und Vernarbungen gelöst werden können.

 

Einige Beispiele für die Anwendung von Blutegeln:

  • Arthrosen der Gelenke
  • Sehnenscheidenentzündung
  • Fersensporn
  • Ischalgien
  • Gicht
  • Hämatome und Furunkel
  • Gürtelrose
  • Venöse Stauungen und offene Beine
  • Hämorrhoiden
  • Kopfschmerzen und Migräne
  • Prämenstruelle Beschwerden

 

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Spagyrik

Die Spagyrik ist eine Therapieform, welche sich durch ihr ganzheitliches Wirkprofil auf Körper, Seele und Geist auszeichnet. Aus einem natürlichen Ausgangsstoff (z.B. einer Heilpflanze oder einem Mineral) wird schrittweise durch Ab-, Um- und wieder Aufbauen ein feinstoffliches, energetisch hochaktives Heilmittel gemacht, das auf die subtilen Ordnungs- und Steuerungsprozesse des Organismus regulierend einzuwirken vermag.

 

Die Sprays werden auf die Zunge oder auf die Haut gespritzt oder kommen als Inhalation zur Anwendung. In Kombination mit der Knospentherapie wird deren Wirkung noch verstärkt.

 

Die Therapie eignet sich für Babies ab Geburt bis zum Senior und findet sogar in der Tierheilkunde ihre Anwendung.

 

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Massagen

Medizinische Massage

Die medizinische Massage ist ein manuelles Behandlungsverfahren, das überwiegend zur Vorbeugung und Behandlung von Erkrankungen des Bewegungsapparats eingesetzt wird. Bei der med. Massage werden mit den Händen Druck- und Zugreize auf Gewebe und Muskeln ausgeübt. Die Berührungen haben zum einen eine direkte körperliche Wirkung, in dem sie verkrampfte Muskulatur dehnen und entspannen. Dadurch werden Schmerzen, die durch Verspannungen entstehen, beseitigt. Zum andern übt die Massage einen positiven Einfluss auf den Herzschlag, den Blutdruck, die Atmung und die Verdauung aus und fördert so die Entspannung und das Wohlbefinden.

Schlüsselzonenmassage nach Marnitz

Diese Art der Massage erfasst mit ihren kleinflächigen, punktförmigen Griffen Gewebeveränderungen in allen erreichbaren Schichten. Die gezielte Tiefenmassage beeinflusst nebst dem manifesten Krankheitsgebiet verschiedene in Mitleidenschaft gezogene Regionen des Bewegungsapparates, die durch Nerven verbunden sind. Durch eine bestimmte Reihenfolge der Behandlung, gelingt eine sichere Beeinflussung der anderen. Bestimmte Zonen haben Vorrang, es sind immer die gleichen, darum heissen sie Schlüsselzonen. Diese Art der Massage eignet sich für alle akuten Schmerzzustände des Bewegungsapparates.

Bindegewebemassage

Die Bindegewebemassage behandelt Veränderungen im Unterhautbindegewebe und ist eine Form der Reiztherapie. Dabei wird durch Heben und Rollen der verschiedenen Hautschichten das darunter liegende Bindegewebe bearbeitet und dadurch Gewebeverklebungen gelöst. Abgelagerte Schlackenstoffe können durch den vermehrten Blutstrom abtransportiert werden, wodurch sich die Beweglichkeit verbessert und Schmerzen gelindert werden.

Fuss-, Ohr- und Schädelreflexzonenmassage

Reflexzonenmassagen bewirkt durch spezifische Reize auf der Haut eine Umstimmung des Stoffwechsels. Durch die Behandlung von Reflexzonen können funktionelle Störungen und Erkrankungen unterschiedlicher Organsysteme positiv beeinflusst werden. Umgekehrt dient die Therapie auch zu diagnostischen Zwecken, denn einerseits kann ein dauernder Reiz (Narbe, Piercing, Ohrringe, Tatoo usw.) ein zugeordnetes Organ negativ beeinflussen, wie auch umgekehrt ein erkranktes Organ die Reflexzonen der Haut schmerzhaft verändern kann. Grund dafür sind Nervenfasern, die alle inneren Organe mit bestimmten Zonen auf der Haut verbinden und Reize in beide Richtungen weiterleiten können. 

 

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